Der Tod und auch das Leben
Das Buch beginnt wie folgt:
"Mein Leben? Sie fragen danach.
Den größten Teil kennen Sie schon, haben gut sortierte Zettel in
den Akten und können über sie verfügen. Doch die letzten Jahre
bin ich Ihnen schuldig.
Keine Schuld, die abzutragen wäre, sondern jene Pflicht, die man
vom Freund auferlegt bekommt. Sie wissen es. Mein Hass hatte sich
sorgfältig entwickelt, also keine sprunghaften Schübe aufgestauter
Emotionen, sondern eine auslösende kleine auf (den ersten Blick
unbedeutende) Geschichte zwischen jenem Mann und mir, den ich
vorher zweimal sehen sollte, als Kind und dann als junger Mann mit
Erwartungen an sein Leben."
Klappentext:
Wie beschreibt sich ein Leben? Was erklärt sich in ihm? Inwieweit
schützen uns Konventionen und Identitäten vor den Widersprüchen und
Eitelkeiten darin?
Was macht ein Mann, der gedemütigt wurde? Axel C. macht Karriere. Er ist
Opportunist und ein Blender.
Nach vielen Jahren kehrt er an den Ort seiner Demütigung zurück, um
Frieden zu finden. – Es gibt keinen Frieden.
ISBN: 978-3-89950-635-8
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